Nach Gipfeltreffen: Kommt jetzt der Durchbruch fürs Elektroauto?

Die Bundesregierung will Elektroautos durch höhere Kaufprämien und massive Investitionen in Ladestationen fördern. Damit könnte tatsächlich der Durchbruch in Deutschland gelingen.

Hohes Wachstum, aber wenig Masse bisher

Gestern lief in Zwickau die Produktion des ersten reinen Großserien-Elektroautos von Volkswagen an. Mit dem Modell „ID.3“, dem „E-Golf“, will der Wolfsburger Konzern den Durchbruch beim Elektroauto in Deutschland schaffen. In kommenden Jahr sollen dort bereits 100.000 Fahrzeuge modular gefertigt werden. Mit kostengünstigen dieser Baukasten-Technik sollen dann in den nächsten drei Jahren 33 E-Auto-Modelle produziert werden. Das Risiko ist für VW aber nicht klein, denn bisher hält sich die Nachfrage nach elektrisch angetriebenen Fahrzeugen in Deutschland auf niedrigem Niveau. Im Oktober wurden 4.979 Elektroautos neu zugelassen, der Marktanteil lag bei gerade einmal 1,7 Prozent. Immerhin kamen noch 26.382 Fahrzeuge mit Hybridantrieb dazu (Anteil: 9,3%). Damit bewegt man sich in absoluten Zahlen etwa auf dem Niveau von Norwegen, dass aber nur etwa so viele Einwohner hat wie der Großraum Berlin. Im geamten Jahr 2018 wurden 53.861 Elektroautos und Hybridfahrzeuge in Deutschland verkauft.

Höhere Prämien, Ausbau der Ladeinfrastruktur

Bemerkenswert aber sind die Wachstumsraten. Im Oktober wurden 46,9 Prozent mehr rein elektrisch betriebene Autos verkauft, beim Hybridantrieb lag das Plus gegenüber dem Vorjahresmonat bei 138,6 Prozent. Bisher fehlt vor allem eine breite, bezahlbare Modellpalette. Einen Tesla kann sich nicht jeder lesten. Und es fehlt die Ladeinfrastruktur. Die Bundesregierung will nun zusammen mit der Autoindustrie Abhilfe schaffen. So wird die Kaufprämie für E-Autos bis Ende 2025 verlängert und kräftig aufgestockt. Für reine E-Autos unter 40.000 Euro steigt der Zuschuss von bisher 4.000 Euro auf 6.000 Euro. Für die Plug-In-Hybride soll es laut der Vorlage in dieser Preisklasse künftig statt 3.000 dann 4.500 Euro geben. Bei teureren Fahrzeugen steigt die Kaufprämie auf 5.000 bzw. 4.000 Euro. einen Preisdeckel gibt es nicht mehr, eine gute Nachricht für Porsche und seinen Elektro-Taycan. Auch dessen Käufer sollen also in den Genuss der Prämie kommen. Generell dürfte der Kauf eines Elektroautos deutlich attraktiver werden. Zudem wollen Politik und Industrie die Zahl der Ladepunkte deutlich erhöhen. Bis zum Jahr 2022 sollen 50.000 neue Ladestationen entstehen. Die Autoindustrie soll 15.000 öffentliche Ladepunkte beisteuern. Bis 2030 soll es dann 1 Million Ladestellen geben. Damit könnte das Wachstum der Elektroauto-Industrie auch in Deutschland an Fahrt gewinnen.

880.000 Jobs in der Autoindustrie

Mit den neuen Maßnahmen dürfte auch die Nachfrage nach Batterien deutlich steigen, der mit Abstand wichtigsten Komponente in Elektroautos. Hier will man einen möglichst großen Teil der Zuliefererkette in Deutschland behalten und die aktuelle Abhängigkeit von ostasiatischen Lieferanten reduzieren. Dazu hatte Deutschland bereits mit Frankreich zusammen ein milliardenschweres Förderprogramm auf die Beine gestellt. Hier geht es vor allem um die Jobs, denn etwa 880.000 Menschen arbeiten heute direkt in der deutschen Autoindustrie bei Herstellern und Zulieferern. Das ist auch eine Chance für Unternehmen, die auf der Zuliefererseite für Jobs sorgen können. Dazu zählt auch Altech Chemicals. Die Australier bauen derzeit eine Fabrik für hochreines HPA (Aluminiumoxid) in Malaysia und zielen damit vor allem auf den asiatischen Markt, wobei China mit Abstand der größte E-Auto-Markt der Welt ist. HPA ist als Separator für Lithium-Ionen-Batterien unersetzlich, es reduziert die Brandgefahr nachhaltig und verlängert die Lebenszeit. Die dortige Fabrik finanziert Altech unter anderem mit einem 190 Mio. Dollar-Darlehen der KfW Ipex-Bank. Die nächste HPA-Fabrik könnte dann aber schon in Deutschland entstehen. So hat Altech Chemicals eine Einladung der sächsischen Landesregierung erhalten, um diese Fabrik im Industriepark „Schwarze Pumpe“ zu bauen. Mehr dazu lesen Sie an dieser Stelle und im Video-Webinar mit Altech-CEO Iggy Tan.

 

Aktieninfo Altech Chemicals

Aktienkurs: 0,12 AUD | 0,08 Euro
ISIN: AU000000ATC9
Kürzel ASX: ATC
Größte Anteilseigner (mehr Details): Delphi Unternehmensberatung, Deutsche Balaton, SMS Investments, MAA Group
Mehr Information zu Altech Chemicals sowie eine Unternehmenspräsentation finden Sie unter https://www.altechchemicals.com.

 

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Bilder/Graphik: TK News Services UG (haftungsbeschränkt), Altech Chemicals, Tesla

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